Heute wurden in den Recer‑Anlagen WP2X und Floene beauftragt, den Vertrag zu unterzeichnen, der die Verbindung des zukünftigen Grünen‑Wasserstoff‑Projekts mit dem regionalen Erdgasnetz formalisiert. Der Start ist für 2027 geplant.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 8 Millionen Euro stellt dieses Projekt einen strategischen Fortschritt in Portugals Energiewende dar und ist ein Innovationsmeilenstein für die Keramikindustrie. Recer, als führendes Unternehmen im Sektor und aktives Mitglied des Keramikclusters von Oliveira do Bairro, sieht in diesem Schritt eine reale Chance, die Dekarbonisierung seiner Aktivitäten zu beschleunigen und das Engagement für CO₂‑Neutralität sowie nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit zu verstärken.

WP2X, ein Joint Venture von Winpower und Metalcértima, und Recer gehören zur INDOB‑Gruppe – einem Netzwerk von Industrieunternehmen mit starker regionaler Verwurzelung und klarer Zukunftsvision: technologische Innovation, Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusste wirtschaftliche Entwicklung.

Der Einsatz von Grünem Wasserstoff ermöglicht der Industrie, ihre Umweltbilanz wesentlich zu verbessern und gleichzeitig Innovation und energetische Autonomie zu fördern.

Recer ist stolz darauf, Teil dieses historischen Projekts zu sein, das die zentrale Region Portugals als wichtigen Akteur der Energiewende positioniert.

Gemeinsam gestalten wir eine sauberere, grünere und resilientere Zukunft.

Grüner Wasserstoff – ein Motor für die industrielle Zukunft von Oliveira do Bairro

Die Industrie von Oliveira do Bairro mit starker Präsenz in Keramik, Metallverarbeitung, Kunststoff und Glas bleibt energieintensiv und fossilabhängig. In diesem Kontext erweist sich Grüner Wasserstoff als strategische Lösung zur Beschleunigung der Energiewende, neben anderen technologischen Alternativen, zur Förderung von Dekarbonisierung, Energieeffizienz und regionaler Wettbewerbsfähigkeit.

Grüner Wasserstoff wird aus erneuerbaren Energiequellen wie Solar- und Windenergie produziert. Er kann Erdgas in vielen industriellen Anwendungen ersetzen und dabei Wärme und Strom liefern, ohne CO₂-Emissionen beim Verbrauch. Obwohl die Nutzung Anpassungen an bestehenden Prozessen und Infrastruktur erfordern kann, ist das Transformationspotenzial aus ökologischer und wirtschaftlicher Sicht groß.

Die Vorteile sind erheblich: Emissionsreduzierung, Zugang zu Finanzierungsinstrumenten, Wertsteigerung der Produkte auf anspruchsvollen Märkten sowie Förderung qualifizierter Arbeitsplätze. Die dezentrale Produktion Grünen Wasserstoffs könnte zudem dazu beitragen, die externe Energiesicherheit zu stärken und die Resilienz des Industrieclusters in der Region Bairrada zu erhöhen.

Mit einer soliden industriellen Basis, strategischer Lage und hoher Anpassungsfähigkeit ist Oliveira do Bairro für eine Führungsrolle in der neuen Energieökonomie gut positioniert. Die Investition in Grünen Wasserstoff bietet eine konkrete Gelegenheit für Innovation, nachhaltige Entwicklung und Ausrichtung an nationalen und europäischen Klimazielen.